Gedecktes Holzbrüggli / Bahnhofquai 1948

Anhand von diesem Vergleich kann man sich gut vorstellen, an welcher Stelle die alte Brücke (Baujahr 1689) früher das Bahnhofquai und die Papierwerd miteinander verbunden hatte. Ob der Kunstmaler auf Grund der Bekanngabe, dass die Brücke 1950 abgerissen wird, diese nochmals portraitierte, ist leider nicht bekannt.
Das Globusprovisorium, in dem heute die Coop Filiale eingemietet ist (links im Bild), wird voraussichtlich 2020 abgerissen.

Quelle 1948: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Blick vom Limmatquai in Richtung HB 1893

Das alte, gedeckte Holzbrüggli wurde 1689 erbaut und ermöglichte den Übergang vom unteren Mühlesteg und der Werdinsel zum Bahnhofquai. 1950 wurde die historische Brücke leider abgerissen.

=> Einzelbild 1893
=> Einzelbild 2016

Quelle 1893: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Rudolf-Brun-Brücke 1971

Die Verkehrsführung der Rudolf-Brun-Brücke vor 45 Jahren. Damals war das Limmatquai für Autos noch befahrbar und man konnte, von der Uraniastrasse her kommend, nach links und rechts abbiegen. Seit 2006 ist das Limmatquai eine „Flaniermeile“ und es gilt ein Fahrverbot. Der Verkehr auf der Brücke wird heute von einer Ampel geregelt und ersetzt den Verkehrsposten, der auf der linken Bildseite platziert war. Des weiteren fällt auf, dass heute viel mehr auf Velofahrer geachtet wird. Im 1971 noch gar kein eigener Fahrbereich , befinden sich heute sogar drei Velospuren auf der Brücke. Im Gebäude an der Mühlegasse 5 (im Jahr 1576 erbaut) war das Kino Radium noch in Betrieb. Das Kino wurde 1907 als eines der ersten eröffnet und wurde nach 100 Jahren im 2008 geschlossen. Der Schriftzug blieb aber erhalten.

=> Einzelbild 1971
=> Einzelbild 2016

Quelle 1971: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Tramdepot Escher Wyss 1981

Das im Jahre 1911 erbaute Tramdepot der VBZ hat im Hintergrund zwei hochgeschossene Nachbarn bekommen. Der Swisscom Tower (vorher Bluewin Tower, ehemals Mobimo Tower) wurde zwar schon 1971 erbaut, hat aber erst seit der Erweiterung von 12 auf 15 Stockwerke seine Höhe von 60m erreicht (auf dem Foto von 1981 sieht man noch das Dach des 12-stöckigen Gebäudes). Gleich hoch und gleich nebenan stehen die 2014 errichteten „Escher-Terrassen“. Ebenfalls 60m hoch werden die zwei Hochhäuser, welche als Ersatzbauten auf dem Areal des Tramdepot im Jahre 2020 bezogen werden sollen (Volksabstimmung noch nötig). Das Projekt von Morger Dettli Architekten aus Basel beinhaltet ein modernes Tramdepot (59Mio.Fr.) und eine städtische Wohnsiedlung mit 221 Wohnungen (162Mio.Fr.). Das alte Hauptgebäude steht allerdings unter Schutz und bleibt erhalten.

=> Einzelbild 1981
=> Einzelbild 2016

Quellen: 1981=ETH-Bibliothek / 2016=zhdamalsheute.ch
Quelle: Morger Dettli Architekten