Rindermarkt 1 (Starbucks 2016 / Raclette Factory 2017)

Nach fast 9-jährigem Bestehen musste die Starbucks Filiale gegenüber dem ehemaligen Kino Stüssihof seine Türen Ende 2016 schliessen (Gründe sind unbekannt). Die Stadt Zürich wünschte sich als Nachfolger wiederum ein Café, welches auch gesundes Essen im Angebot hat und am liebsten keinem ausländischen Grosskonzern angehört.

Das Rennen gemacht hat die Raclette Factory. Über wie gesund das Essen dort ist kann man sich streiten, aber der Initiator Rolf Suter ist ein echter Schweizer Gastronom, und einen Kaffee bestellen kann man übrigens auch.

Leonhardplatz / Central 1950

Im Jahr 1950 wurde der Leonhardplatz umfassend saniert. Bereits damals kannte aber kaum jemand diese offiziellen Bezeichnung, sondern man nannte ihn schon seit längerem Central. Also beschloss die Stadt Zürich, den Platz nach dem Umbau in Central umzubenennen.
Das namensgebende Hotel wurde Anfang der 80er Jahre komplett renoviert und ausgehöhlt. Die Fassade wurde aber erhalten.

Quelle 1950: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Weihnachtsbeleuchtung Bahnhofstrasse 1976

Der 1971 in Betrieb genommene Lichterbaldachin war die erste Weihnachtsbeleuchtung, welche sich über die gesamte Länge der Bahnhofstrasse erstreckte. Sie war 34 Jahre in Betrieb, bis 2005 die moderne künstlerischen Variante „Timepiece“ als Ersatz installiert wurde. Diese weissen Neonröhren liessen bei der Bevölkerung allerdings kaum Weihnachtsstimmung aufkommen. Schon 2010 wurden diese wieder abgeschafft und durch die aktuelle Beleuchtung „Lucy“ ersetzt.

Quelle 1976: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Stadion Letzigrund 1936

Damals, als dieses Bild von 1936 entstand, hiess die Anlage noch Sportplatz Letzigrund und der Eigentümer war der FC Zürich. Knapp ein Jahr später musste der FCZ wegen finanzieller Probleme den Letzigrund der Stadt Zürich verkaufen, die auch heute noch Besitzerin des im Jahr 2007 neu gebauten Stadion Letzigrund ist. Übrigens wurden damals schon Länderspiele und Cupfinals im Letzi ausgetragen.
Im Hintergrund auch heute noch zu erkennen ist das „Haus zum Eber“, ein im Jahr 1904 von der Hürlimann Brauerei gebautes Eckhaus. Wo bei vielen ähnlichen Bauten weitere Häuser angebaut wurden (rundherum, bis ein Innenhof entstand), blieb dieses bis heute allein für sich. Der angrenzende Schlachthof brachte nicht die erwünschte Weiterentwicklung dieser Gegend.

Quelle Foto 1936: Baugeschichtliches Archiv Zürich

 

Bahnhofplatz und Hauptbahnhof ca. 1895

Hier fällt direkt auf, dass der Escher-Brunnen mit Denkmal nicht mehr am selben Ort steht. Der Brunnen wurde Ende der 60er-Jahre wegen dem Bau des Shop-Ville entfernt und um ein paar Meter versetzt wieder aufgebaut.
Aber nicht nur beim Escher-Denkmal gab es Änderungen. Beim ganz genauen Hinschauen bemerkt man, dass die Statuen seitlich der Bahnhofsuhr nicht mehr dieselben sind. Sogar die Löwen haben sich verändert.

Quelle 1895: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Bellevue und Rämistrasse 1894

Bellevue und Rämistrasse 1894

1894 bestaunte man am Bellevue die neue elektrische Strassenbahn, welche soeben in Betrieb genommen wurde. Diese löste das mit Pferden betriebene Rösslitram ab, welches seit dem Jahr 1882 in Zürich verkehrte.

Quelle Foto 1894: Baugeschichtliches Archiv Zürich

 

TOP 15 – Hochhäuser in Zürich 2016

Die Hochhäuser sind aufsteigend sortiert von 15 bis 1. Massgebend ist die Höhe, danach die Anzahl Stockwerke.
Korrekterweise müsste jedes der Hardau Hochhäuser einen eigenen Platz besetzen. Um das Video abwechslungsreicher zu gestalten, wurden alle 4 Häuser zusammengenommen.

 

Zusehen sind folgende Häuser:
Hard Turm Park, Pfingstweidstrasse
Hardau Hochhäuser, Bullingerstrasse
Hochhaus, Hagenholzstrasse (Credit Suisse, ehem. Sunrise)
Hotel Marriott, Neumühlequai
Löwenbräu Black, Limmatstrasse
Migros Hochhaus, Limmatplatz
Mobimo Tower (Hotel Renaissance), Turbinenstrasse
Prime Tower, Hardstrasse
SRF Hochhaus, Leutschenbach
Stadtspital Triemli, altes Bettenhaus
Swissmill Getreidesilo
Swissôtel, Bahnhof Oerlikon
Toni-Areal, Duttweilerstrasse / Pfingstweidstrasse
Werd Hochhaus, Werdstrasse
Zölly, Turbinenstrasse

McDonalds an der Niederdorfstrasse 1976

Wo seit 1985 BigMacs gegessen werden und seit 2008 auch Kaffee getrunken werden kann (der erste McCafé der Deutschschweiz) wurden 1976 an der Niederdorfstrasse Jeanshosen der Marke LeeCooper angeboten. Gleich rechts nebenan war der Schuh Shop Csuka, welcher es heute nicht mehr gibt. In der Migros Express Filiale ganz links aussen war noch die Poststelle Mühlegasse. Übrigens: Wer in diesem McDonalds noch einmal einkehren möchte sollte sich beeilen. Ende 2016 werden die Fritteusen abgestellt und die beliebte Filiale schliesst nach 31-jährigem Bestehen ihre Türen.

Quelle Foto 1976: Baugeschichtliches Archiv Zürich

Sicht vom Hasenrain in Richtung Industrie 2006

Wenn man im Jahr 2006 vom Albisrieder Hasenrain in Richtung Kreis 5 blickte wusste man, dass die Zeichen auf Veränderung stehen. Ganz unten am Bild sieht man, dass die Neubauten der Genossenschaft Sunnige Hof schon ausgesteckt waren (heute mit den farbigen Storren). In der Bildmitte war der alte Letzigrund gerade im Rückbau, damit das neue Stadion rechtzeitig auf die Euro2008 fertiggestellt wurde. Weiter oben im Bild deutete die Bauprofilierung des Primetowers an, in welche Richtung sich das Industriequartier entwickeln wird. Hier sieht man besonders eindrücklich, wie sich diese Gegend in nur 10 Jahren baulich komplett verändert hat.

Kino Urban / Coop City 1957

Im Gebäude, wo sich eine der Coop City Filialen befindet, war zuvor die EPA zuhause. Noch früher, im Vorgängergebäude, gab es das Kino Urban, und dahinter das Hotel Urban. Der Name Urban war übrigens keine Anspielung auf die moderne Stadtkultur. Der Name kommt vom kleinen Strässen zwischen Theaterstrasse und Stadelhoferstrasse: der St. Urban-Gasse.

Quelle Foto 1957: Baugeschichtliches Archiv Zürich