Löwendenkmal am Hafen Enge während der „Seegfrörni“ 1929

Der von Urs Eggenschwyler aus (damals noch neuartigem) Zementstein angefertigte Löwe wurde für die kantonale Gewerbeausstellung 1894 in Auftrag gegeben. Im 1895 wurde der Löwe dann vom Sechseläutenplatz, wo die Ausstellung stattfand, zum Hafen Enge umplatziert. Im diesem 1895 war der Zürichsee, wie auch auf dem Foto von 1929, komplett gefrohen und war für den Zutritt freigegeben. Dasselbe ereignete sich nochmals 1963. Der Löwe ist also dreifacher Zeuge eines gefrohrenen Zürichsees. Wird er es jemals noch ein viertes Mal erleben?

Quelle 1929: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Lochergut im Jahre 1929

Eine Luftaufnahme aus dem Jahre 1929 als das Areal, auf dem heute die 62m hohen Lochergut Wohnsiedlungen stehen, noch Ackerland war. Als Vergleich eine Abbildung der aktullen Situation aus Google-Earth.
Die Stelle, wo sich die Badenerstrasse und die Seebahnstrasse kreuzen, ist übrigens ein 4-Quartier-Eck (Sihlfeld, Langstrasse, Werd und Hard).